Der Einstieg in die Geflügelhaltung.

Neue Wege mit dem farmermobil STARTER-plus.

Die Familie Rompf bewirtschaftet in dritter Generation ihren Hof im Nordhessischen Knüllwald-Berndshausen. Neben 22 Hektar Ackerland betreibt Hofinhaber Andreas Rompf seit dem November 2017 seinen ersten Mobilstall.

Mit den ersten Hühnern begann der Junglandwirt damit, eine regionale Direktvermarktung aufzubauen. Neben den Mobilstall-Eiern werden weitere hofeigene Erzeugnisse wie Nudeln und Kartoffeln zum Verkauf angeboten. Dabei legt Andreas Rompf viel Wert auf den Austausch mit seinen Kunden. In Zukunft sollen weitere regionale und saisonale Erzeugnisse dazu kommen. Die größte Herausforderung für Andreas Rompf – sich an die Entwicklung der Landwirtschaft anzupassen. Doch das Ziel ist klar definiert: trotz alter Maschinen soll wirtschaftlich und gezielt gearbeitet werden.

In einem Interview haben wir Hofinhaber Andreas Rompf zu seinem Start in die Hühnerhaltung einige Fragen stellen dürfen.

Wie sind Sie auf das Thema "mobiler Hühnerstall" aufmerksam geworden?

Andreas Rompf:

Durch mehrere Gespräche mit einem befreundeten Seniorchef, die zu der Zeit 12.000 Legehennen hielten und auf 18.000 Legehennen erweitern wollten, bin ich auf die „allgemeine Legehennen-Haltung“ aufmerksam geworden. Nach einiger Internetrecherche bin ich auf die Mobilställe aufmerksam geworden.

Was versprechen Sie sich von Ihrer mobilen Hühnerhaltung?

Andreas Rompf:

Ein Umdenken der Bevölkerung und der damit verbundene verstärkte Einkauf von regionalen, saisonalen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln für einen gerechten Preis für Erzeuger und Verbraucher. Wir legen Wert auf eine artgerechte und saubere Haltung, sodass die Tiere ausgeglichen sind. Die fehlerfreie Produktion mit wenig Zeitaufwand im Stall, bedeutet für uns mehr Zeit für die Tiere.

Was waren Ihre größten Sorgen am Anfang?

Andreas Rompf:

Klappt der Absatz der Eier und werden wir die Eier überhaupt los? Wie viel Zeit nimmt das Hühnermobil in Anspruch? Funktioniert alles so wie wir es uns vorgestellt haben? Rentiert es sich?

Warum haben Sie sich für den STARTER-plus entschieden?

Andreas Rompf:

Da es unser erster Mobilstall war, mussten wir erstmal schauen, wie sich der heimische Markt und der Absatz entwickelt. Zunächst fiel unsere Entscheidung auf den „STARTER“, nachdem aber kurze Zeit später der „STARTER-plus“ rauskam war für uns klar, dass es dieser Stall wird.

Der separate Eiersammelraum ermöglicht uns die Hygiene im Mobilstall erheblich zu verbessern. Da meine Zeit sehr begrenzt ist, war durch die maschinenbaulich sehr durchdachte Vollautomatisierung für uns klar, dass wir einen farmermobil wollen.

Was für Vorteile bringt Ihnen die Haltung im Mobilstall?

Andreas Rompf:

Gesunde Legehennen, ein sehr gutes Image unseres Hofes und der allgemeinen Landwirtschaft. Unsere Tiere sind ausgeglichen und haben durch den Versatz des Stalles immer frischen Gras. Die Tiere leben frei und können jeden Tag auf die Wiese. Das bringt uns mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung, die keinen tieferen Einblick in die Landwirtschaft haben.

Wie hat sich das Image Ihres Hofes seit der Einführung des Mobilstalls verändert?

Andreas Rompf:

Sehr positiv, wir haben viele Feriengäste die das System Mobilstall interessiert und sich das Tierwohl direkt anschauen wollen, was durch die mobile Haltung möglich ist. Durch den Mobilstall kommt man mehr mit den Menschen ins Gespräch und kann somit einen guten Beitrag zum Thema Landwirtschaft leisten.

Wir können die Landwirtschaft offen darlegen, zeigen und erklären. Wir konnten durch den Mobilstall mehr zum Thema Öffentlichkeitsarbeit beitragen und haben unseren Hof somit bekannter gemacht.

Wie vermarkten Sie ihre Eier?

Andreas Rompf:

Unsere Eier vermarkten wir über mehrere Eierverkaufsstellen. Zum einen Vermarkten wir direkt ab Hof, aber auch über Fleischereien, eine Getränkequelle, einen Rewe-Markt, eine Bäckerei und in zwei weiteren Orten ab Hof.

Wie reagieren die Endverbraucher auf Ihre Hühnerhaltung?

Andreas Rompf:

Unser Feedback ist sehr positiv. Extremes Tierwohl gepaart mit sehr hoher Qualität spricht für die Haltungsform und das System. Unsere Endverbraucher sind zufrieden mit dem Produkt und der Haltung unserer Hühner.

Wie viel Arbeit fällt durch Ihren Mobilstall an?

Andreas Rompf:

Die tägliche Arbeit ist das Eier holen und die Tierkontrolle. Dies dauert ca. 30 Minuten. Dazu kommt noch das Sortieren der Eier, was nochmal ca. 30 Minuten dauert. Durch den Kauf einer Eiersortiermaschine werden wir dies in Zukunft auf ca. 20 min reduziert.

Alle 3-5 Tage geben wir unseren Hühnern frisches Wasser, dafür brauchen wir ca. 30 Minuten. Neues Futter füllen wir alle 7 Tage in das Silo wofür wir ca. 40 Minuten benötigen.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem mobilen Hühnerstall?

Andreas Rompf:

Da meine Zeit durch den Ackerbau, die schulische Weiterbildung zum Agrarbetriebswirt und eine zusätzliche Arbeit in einem anderen landwirtschaftlichen Betrieb sehr begrenzt ist, bringt mir die Automatisierungstechnik sehr große Vorteile.

Die Zeit, die ich für die Legehennen aufbringe, wollte ich nie in den Stall stecken. Das Futter per Eimer in den Stall tragen oder die Kotbänder per Hand abdrehen wäre nichts für mich gewesen. Ich konnte diese Zeit in die Hennen investieren, wodurch wir uns gut an die Tiere gewöhnen und für ein angenehmes Klima unter den Hühnern sorgen konnten. Dies ist nur durch eine Vollautomatisierung gelungen, was mir nur farmermobil bietet.

Durch die Mobilität sind wir nicht an bestimmte Flächen gebunden und können den Hühnern die Möglichkeit geben, sich zu entfalten, frisches Gras zu picken und sich durch den dazu gehörigen Auslauf frei zu bewegen. Mir gefällt neben dem durchdachten Stallsystem, der sehr gute Service. Egal ob bei Fragen zu dem Stall oder den Tieren oder Verbesserungsvorschlägen – es wird zugehört und sehr schnell reagiert und geholfen.

Meine Anregungen werden geschätzt und die Hühnermobile entwickeln sich schnell weiter.

Was sind Ihre Pläne und Ziele für die nächsten Jahre in der Hühnerhaltung?

Andreas Rompf:

Unsere Pläne sind weitere Hühnermobile anzuschaffen. Die momentane Wunschvorstellung sind 3 farmermobil STARTER-max. Durch die 3 Hühnermobile soll gewährleistet sein, dass es keine Legepause gibt und unsere Kunden immer frische Eier bekommen können.

Das Ziel ist die Eier möglichst direkt zu verkaufen. Auch wollen wir uns weiterhin mit dem Produkt „Hühner-Ei“ befassen um ein breiteres Spektrum an Lebensmitteln vom Ei aufbauen zu können wie z.B. Eierlikör etc.

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