Henriette und ihr Weg ins Paradies

Wir suchen kleine Künstler, die sich an unserem Malwettbewerb beteiligen möchten! Vielleicht habt ihr in den letzten Storys bereits angefangen die Geschichte von „Henriette und ihr Weg ins Paradies“ zu verfolgen.  Jeden Tag gibt es eine neue kleine Story über ihren Weg ins Paradies.

Um nun am Malwettbewerb teilnehmen zu können, müsst ihr das Dokument hier ausdrucken.

Nun könnt ihr auf der linken freien Fläche ein schönes und passendes Bild über die Geschichte von „Henriette und ihr Weg ins Paradies“ malen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Auf dieser Seite könnt ihr die Geschichte von Henriette auch nach und nach verfolgen, falls ihr einen Tag verpasst habt.

Sendet das Dokument anschließend an uns ins Büro.

Einsendeschluss: Samstag, 31. Dezember 2022.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir drei tolle Plüsch-Henrietten.

Bilder ohne der DSGVO können leider nicht gewertet werden (deswegen unbedingt das Dokument unter dem Link nutzen).

Das gesamte Team von farmermobil wünscht euch viel Erfolg und eine schöne Adventszeit!

Türchen 1

Henriette und ihr Weg ins Paradies

Ich wünsche ein schönes kikeriki an alle kleinen und großen Leser da draußen!

Mein Name ist Henriette, ich lebe zusammen mit meinen 4.000 Freunden hier in unserem schönen Zuhause. Selbstverständlich kenne ich nicht jeden meiner Freunde mit ihrem Namen, aber wir begegnen uns alle auf Augenhöhe. Mein Tagesablauf ist strikt geregelt. Mein Hühneralltag beginnt früh morgens, wenn das Licht aus länglichen Röhren aufgeht. Zu Beginn ruft die Arbeit. Hierzu suche ich mir akribisch ein schönes und ruhiges Plätzchen, um mein tägliches Ei zu legen. Nach der Eiablage begebe ich mich auf Futter- und Wassersuche. Zur Mittagszeit betreibe ich Gefiederpflege, immerhin muss ich mit den anderen Ladys mithalten können. Daraufhin widme ich mich wieder der Futtersuche und präsentiere mein schönes Federkleid. Geht das Licht aus den länglichen Röhren wieder unter, suche ich mir ein bequemes Schlafplätzchen. Über den Tag verteilt schaut öfters eine merkwürdige und große Gestalt mit gerupfter Haut und komischen Kamm nach uns.

Ein geregelter Tagesablauf ist mir sehr wichtig, jedoch habe ich mich schon immer gefragt was sich hinter der großen, schwarzen Tür verbergt, durch diese die Gestalt hindurchgeht.

Eines Tages nehme ich meinen ganzen Mut zusammen, gehe mit durch diese Tür hindurch und erlebe ein richtiges Abenteuer!

Türchen 2

Ein neuer Tag, ein neues Ei und immer wieder neue Mädels um mich herum. Ich bin gespannt, was der Tag für mich heute bereithält. Plötzlich treffe ich bei der Futtersuche auf meine Freundin Gundula. Sie hat immer ein wunderschönes und prachtvolles Federkleid. Viele Hühner werfen ihr neidische Blicke zu und Gundula genießt diese Aufmerksamkeit. Jetzt jedoch ist sie ganz aus dem Häuschen und die Blicke anderer interessiert sie nicht. Was Gundula wohl erlebt hat?

Türchen 3

„Henriette, Henriette! Du wirst mir es nicht glauben! Ich war dabei mein Federkleid zu pflegen, als plötzlich eine kleinere Version von dieser merkwürdigen Gestalt auf mich zukam und mich hoch in die Luft gehoben hat. Sie nahm mich mit durch die große, schwarze Tür und ich hatte schon Angst, wohin sie mich jetzt bringt! Aber Henriette! … du wirst von der Sitzstange fallen, wenn ich dir berichte, was ich dann gesehen habe…!“

Türchen 4

So aufgebracht habe ich Gundula noch nie erlebt: „Was hast du gesehen? Sind da noch mehr große Gestalten?“. „Die kleine Gestalt hatte draußen noch ganz viele Freunde. Sie haben miteinander gesprochen und haben gesagt, dass sie Bauern sind. Und Henriette, da draußen ist noch viel mehr! Große, weite Flächen! Saftiges, grünes Futter bedeckt von einer weißen Decke! Viele schöne Verstecke und ein großes, rundes Licht von ganz weit oben. Die Welt ist noch so viel größer als wir es uns je vorgestellt haben Henriette!“, Gundulas Herz rast und sie trampelt mit ihren Füßen auf der Stelle

Das klingt großartig! Ich glaube das ist das perfekte Abenteuer für mich, endlich mal etwas Neues sehen und entdecken!

Türchen 5

Ich nehme allen Mut zusammen und berichte Gundula von meinem großen Wunsch endlich ein Abenteuer zu erleben. Gundula fällt aus allen Federn: „Das wirst du nicht überstehen Henriette! Unsere kleinen Hühnerherzen sind für die große weite Welt nicht geschaffen! Ohne mich. Hier in unserem Zuhause mit all unseren Freunden fühle ich mich wohl und sicher.“ Auch wenn Gundula mich auf meine Reise nicht begleiten wird, habe ich dennoch meine Entscheidung bereits getroffen. Ich freue mich schon riesig auf das Abenteuer, hier im Stall kenne ich ja schon alles.

Türchen 6

Das Licht wird immer dunkler und meine Freunde schlafen schon. Ich konnte in den vergangenen Tagen beobachten, dass abends die Menschen kommen und einmal schauen, ob es uns allen gut geht. In dieser Zeit wird hoffentlich die Tür einen Spalt offenstehen, sodass ich hindurch huschen kann. Das Wachbleiben fällt mir immer sehr schwer. Mal schauen, ob ich es schaffe wach zu bleiben, bis die Tür wieder auf geht.

Türchen 7

Ich laufe über weite Flächen mit saftigem, grünem Futter, ich pflege mein Federkleid in einer kühlen Briese und der Tag soll für mich nie enden. Weit im Horizont geht ein Licht auf. Zu Beginn erst schwach und jetzt ganz deutlich. Im Hintergrund leise Geräusche und dumpfe Schritte die näher kommen, dass muss einer der Menschen sein. Mir wird bewusst, dass ich am Träumen war… Och Manno, es gab da doch noch so viel zu entdecken!

Türchen 8

Es ist so weit, der Bauer kommt rein. Ich spreche mit mir selbst: „Henriette jetzt ist deine Zeit gekommen! Los geht’s! Auf in ein neues Abenteuer!“. Während meine Freunde süß träumen tue ich nur so als wenn ich schlafe und warte, bis der Bauer an mir vorbei gegangen ist. Ich bewege mich leise und unauffällig auf die Tür zu und schaue, dass mich der Bauer nicht sieht. Die Tür hat er einen Spalt weit offengelassen. Das ist die perfekte Gelegenheit für mich, jetzt aber schnell! Ich muss mich beeilen, um nicht erwischt zu werden. … „Geschafft!“

Türchen 9

Ich bin draußen. Es ist überwältigend. Zwar kann ich in der Dunkelheit nicht viel erkennen, jedoch erkenne ich die von Gundula beschriebene weiße Decke über den großen, weiten Flächen. Ich schaue mich um und es gibt so vieles zu entdecken. Um die Ecke herum erblicke ich einen riesengroßen Baum umhüllt mit tausenden bunten Lichtern und einem goldenen Hut mit fünf Spitzen. Was das wohl sein mag? Das sieht so aus wie die leuchtenden kleinen Lichter am Himmel. Plötzlich höhere ich die Tür hinter mir wieder aufgehen.

Türchen 10

In letzter Sekunde rette ich mich unter den bunten Baum, um von dem Bauern nicht entdeckt zu werden. Langsam und mit Vorsicht komme ich wieder aus meinem Versteck hervor, nachdem die Menschen in ein Gebäude mit vielen Fenstern, weiteren bunten Lichtern und merkwürdigen Geräuschen verschwunden sind. Die Welt ist noch schöner und aufregender als ich es mir je hätte vorstellen können. Nach weiteren Erkundungen rieseln plötzlich weiße Kristalle von oben auf mich hinab und werden auf meinen Schnabel zu kleinen Wassertropfen. Um nicht auch unter einer weißen Decke begraben zu werden, suche ich mir besser einen warmen und kuscheligen Schlafplatz. „Ob ich überhaupt schlafen kann bei so vielen neuen Eindrücken?“.

Türchen 11

Das große Licht geht auf. Das Licht sieht aber ganz anders aus. Nicht wie im Stall so eine längliche Röhre, sondern wie Gundula es bereits beschrieben hat, wie eine kleine Kugel, die immer höher steigt.

Die weiße Decke glitzert im Morgenlicht und ich freue mich auf den ersten Tag meines Abenteuers. Nach dem täglichen Eierlegen mache ich mich auf den Weg. Ich will alles entdecke, was ich noch nicht kenne. Was dann auf mich wartet, das lasse ich einfach auf mich zukommen. Angekommen an einem Waldrand höre ich auf einmal ungewöhnliche Geräusche hinter mir.

Türchen 12

Die Geräusche kommen aus einer Hecke und werden immer lauter: „Es ist mutig für ein kleines Huhn, sich allein in die große weite Welt zu begeben.“ Ich versuche etwas aus der Hecke zu erkennen, als plötzlich ein junger Fuchs hervorgesprungen kommt. „Gack-ack-ack ackack-ack!“, ich schreie auf.

„Keine Angst kleines Huhn. Es gibt keinen Grund aufzuschreien, ich tu dir nichts. Was macht so ein ängstliches Huhn wie du allein hier draußen?“. Ich will ihm nicht antworten, jedoch gehören zu einem richtigen Abenteuer auch gefährliche Situationen: „Ich bin von zuhause weggelaufen, um ein Abenteuer zu erleben.“ „Ein Abenteuer? Ist es für euch Hühner nicht schon spannend genug in einem mobilen Stall zu leben?!“, spottet der junge Fuchs.

Ich verstehe nicht, wovon er redet. Ein mobiler Stall, was soll das sein?

Türchen 13

„Füchse sollen hinterlistig sein. Du möchtest mich sicherlich nur hinters Licht führen. Einen mobilen Stall gibt es nicht und was soll das überhaupt sein?“, entgegne ich dem frechen Fuchs.

„Nanana, Füchse sind nicht hinterlistig, sondern aufmerksam. Nicht weit von hier gibt es einen Mobilstall für Hühner wie dich.“, der der Fuchs erzählt weiter: „Nachdem du dein Ei gelegt hast, kannst du jederzeit am Tag nach draußen gehen. Da der Stall mobil ist, also Räder hat, kann dieser immer zu neuen Flächen gefahren werden, sodass ihr Hühner immer frisches Gras vor eurer Haustür habt. Abends kannst du dann wieder Schutz im Stall suchen zum Schlafen.“ Er stolziert um mich herum und bleibt sitzen.

„Wovon du da sprichst, ist ja ein wahres Paradies! Eine zu schöne Geschichte aus dem Mund eines frechen Fuchses. Ich glaube dir kein Wort!“, erwidere ich.

„Ich kann dich dahinbringen und es dir zeigen.“, schlägt der Fuchs mit gehobener Nase vor.

Türchen 14

Ich lehne sein Angebot ab und laufe einige Schritte weiter. „Nicht alle Tiere, die hier in der Wildnis leben sind so nett wie ich. Ohne mich wirst du es hier nicht überstehen kleines Huhn.“, ruft der Fuchs mir nach. Vielleicht hat er recht… aber aus welchem Grund möchte er mir helfen? Was verspricht er sich davon? Kann ich ihm wirklich trauen? Im selben Moment stürzt plötzlich ein großer Vogel auf mich hinab. Im letzten Moment habe ich mich in einer Deckung schützen können. Puh, Glück gehabt! „Na gut, dann bring mich zu diesem Mobilstall und beweis deine Ehrlichkeit!“, rufe ich ihm ein wenig schüchtern zurück. Danach wusste ich direkt, dass ich bereits mitten im Abenteuer stecken würde.

Türchen 15

„Alles klar. Ich heiße Carlos und wie ist dein Name?“, fragt mich der Fuchs mit voller Aufregung in seiner Stimme.

„Mein Name ist Henriette.“, stoße ich hervor.

„Henriette, es ist für jemanden wie dich ein weiter Weg bis zum besagten Paradies. Wir sollten sofort aufbrechen und keine Zeit verlieren. Unterwegs werden wir sicherlich auf einige Hindernisse treffen.“ Ich habe ein bisschen Angst aber die Vorfreude über den gemeinsamen Weg mit Carlos und das damit verbundene Abenteuer überwiegt.

Türchen 16

Den Wald haben wir hinter uns gelassen und laufen nun mitten durch die weiße Decke, entlang eines Weges. Ich verspüre Hunger, jedoch kann ich unter der weißen Decke nichts Essbares entdecken. Wir laufen noch einige Meter, ich werde aber immer langsamer. „Was ist los kleines Huhn?“, fragt mich Carlos. „Ich habe großen Hunger und meine kurzen Beine können mit deinen großen Schritten nicht mithalten.“, antworte ich leise.

Plötzlich öffnet er seinen Fang und schnappt nach mir.

Türchen 17

Mein ganzer Körper zittert, ich habe meine Augen fest verschlossen.

Lebe ich noch? Stecke ich etwa in seinem Maul fest? Ich öffne vorsichtig meine Augen und stelle fest, dass ich auf dem Rücken von Carlos sitze. „Halte noch einige Meter durch Henriette. Ich suche uns etwas zur Stärkung und eine Übernachtungsmöglichkeit“, ruft der Fuchs mir über seine Schulter zu. Ich halte mich gut in seinem Fell fest, ruhe mich aus und genieße die Aussicht.  Vielleicht ist eine Freundschaft zwischen einem Fuchs und einem Huhn tatsächlich doch möglich?

Türchen 18

Die kleine Kugel am Himmel sinkt nieder und die Umgebung verdunkelt sich immer weiter. Ich merke, dass auch Carlos müde wird. Seine Schritte werden kleiner und langsamer. „Wir sind bald an unserer Übernachtungsstelle angekommen.“, sagt er mit erschöpfter Stimme, „Meine Mutter hat mich und den Rest des Gehecks hier großgezogen, bis wir alle unseren eigenen Weg gegangen sind.“ Ich verspüre eine gewisse Traurigkeit in seiner Stimme. „Also lebst du ganz allein?“, frage ich ihn. „Leider ja, aber eines Tages finde ich schon mein eigenes Rudel.“, antwortet Carlos mit Überzeugung. Nach kurzem Schweigen sind wir auf einmal am Übernachtungsort angekommen. Hinter einem kleinen Gebäude, aus dem schöne Lieder erklingen, Rauch hervorsteigt und blinkende Lichter die Dunkelheit immer für einen kurzen Moment erleuchten, lassen wir uns nach einer kurzen Stärkung nieder.

Türchen 19

Es wird heller um uns herum. Blinzelnd öffne ich meine Augen, sehe die buschige und verschneite Lunte von Carlos wie eine Decke auf meinem Körper liegen und analysiere die Umgebung. Ich stehe auf, schüttle mein Federkleid vom Schnee frei und suche mir ein schönes Plätzchen, um mein morgentliches Ei in Ruhe zu legen.

Danach laufe ich wieder zu Carlos zurück. Er liegt nicht mehr da, wo ich ihn zurückgelassen habe. Mein Herz fängt an schwer und schnell zu schlagen. Was ist, wenn er mich hier allein gelassen hat, um sein Rudel zu finden? Ich habe doch keine Idee, wo ich hin muss!

Türchen 20

Ich fange an nach Carlos zu suchen. Ich durchquere jede Hecke in der Nähe und gebe die Hoffnung fast auf, als er mich plötzlich wieder von hinten erschreckt: „Ich bin in den nahegelegenen Wald gelaufen und habe uns leckere Beeren mitgebracht!“. Erleichtert antworte ich ihm: „Ich dachte schon du bist deinen eigenen Weg gegangen und hast mich allein gelassen. Ich bin sehr froh dich zu sehen!“. Carlos legt seinen Kopf zur Seite: „Ich halte meine Versprechen. Nun lass uns gemeinsam Essen und uns dann wieder auf den Weg machen. Wir haben es nicht mehr weit, kleines Huhn.“

Türchen 21

Ich springe wieder auf den Rücken des Fuchses auf und freue mich endlich dem Ziel näher zu kommen. Unerwartet tauchen auf unserem Weg drei andere junge Füchse auf. Ich rufe laut auf: „Schau Carlos! Da ist ein passendes Rudel für dich! Lass uns zu ihnen gehen. Den restlichen Weg schaffe ich auch bestimmt ohne dich oder die anderen Füchse begleiten uns auf unserem Weg.“ Carlos antwortet mit leiser Stimme über seiner Schulter: „Lass uns einen anderen Weg gehen. Leider sind nicht alle Füchse so lieb wie ich und ich habe versprochen dich sicher ins Paradies zu bringen.“ Allerdings ist es schon zu spät und die anderen jungen Füchse haben uns gesehen.

Türchen 22

„Carlos, wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Wer ist denn das Hühnchen, das auf deinen Rücken nistet? Spielst du immer noch mit deinem Essen herum?!“, spottet einer von den drei Füchsen, während die anderen beiden gehässig lachen. Ich spüre, dass Carlos zittert und versucht dem Gespräch aus dem Weg zu gehen: „Hallo ihr drei, das ist meine Freundin Henriette. Wir sind nur auf der Durchreise und bleiben nicht lange in eurem Revier, versprochen.“ Ich halte mich lieber zurück. Der spöttische Fuchs plustert sich auf: „Ich gestatte dir den Weg, weil ich einen guten Tag hatte, aber ich will dich und dein Vögelchen hier nicht noch einmal sehen!“.  Die drei jungen Füchse fangen wieder an laut zu lachen, während Carlos und ich schnell das Weite suchen.

Türchen 23

Den restlichen Weg sprechen wir nicht viel. Irgendwann sagt Carlos: „Ich wollte nicht, dass du in Schwierigkeiten gerätst. Das hätte für dich auch anders ausgehen können. Da haben wir Glück gehabt! Aber wir sind jetzt da, Henriette. Hinter dem schmalen Waldstückt versteckt sich ein kleiner Bauernhof mit einem mobilen Stall für Hühner. Hier fängt dein Paradies an und hier endet unser gemeinsamer Weg.“ Ich bin sprachlos. Hier soll der gemeinsame Weg von Carlos und mir schon enden? Ich springe von seinem Rücken herunter.

Türchen 24

„Wieso kommst du nicht mit mir?“, stoße ich empört hervor, „Du kannst gemeinsam mit mir und meinen zukünftigen Freunden versteckt auf dem Bauernhof leben und wenn uns das Leben wieder zu bunt wird, können wir ein neues, gemeinsames Abenteuer bestreiten!“ Carlos setzt sich hin: „Das wäre für dich in Ordnung? Wie soll ein Zusammenleben zwischen einem Raubtier und euch Hühnern funktionieren?“. Ich flattere vor Aufregung auf: „Du zeigst ihnen, dass du was ganz Besonderes bist, anders als die anderen!“ Abrupt springe ich wieder auf seinen Rücken auf und Carlos sprintet durch die weiße Schneedecke zum Bauernhof.

Wir laufen aus dem kleinen Waldstück hinaus. Da ist es, das Paradies! Ein großer, grüner, mobiler, wunderschöner Stall mit Fenstern und einer Treppe nach draußen. Auf der Wiese um den Stall herum laufen bereits andere Hühner umher, scharren, picken und betreiben Gefiederpflege. Die kleine Kugel am Himmel lässt die weiße Schneedecke glitzern. Meine zukünftigen Freunde scharren grünes, leckeres Gras unter der schneebedeckten Fläche hervor. Der freche Fuchs hat mir nicht zu viel versprochen. In meiner Faszination versunken, habe ich das Verschwinden von Carlos nicht mitbekommen.

Ein großer Mann, mit rotem Mantel, roter Mütze und weißem Bart hob mich plötzlich hoch in die Luft: „War das nicht ein schönes Abenteuer, Henriette? Es freut mich, dass du selbst in einem Fuchs erst das Gute siehst. Nicht jeder Fuchs scheint auf den ersten Blick ein freundlicher Gefährte zu sein, aber wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken! Ich wünsche dir und deinen Freunden frohe Weihnachtstage im Paradies! Ich hoffe es ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für dich, hier zu sein.“. Der Mann setzt mich zu den anderen Hühnern in den Auslauf und ich beobachte, wie er hinter einem Schneewirbel verschwindet. Im gleichen Moment laufen viele neue Freunde auf mich zu und begrüßen mich herzlich in meinem neuen Zuhause. Die Reise mit Carlos werde ich nicht so schnell wieder vergessen, schön ihn kennengelernt zu haben!

Und weißt du, was das Beste am neuen Zuhause ist? Ich kann jeden Tag ein neues Abenteuer erleben! Ein neuer Tag, ein neues Ei und immer wieder neues erkunden. Ich bin gespannt, was der heutige Tag für mich bereithält…

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